Michael Weiss, von der NADA wegen seiner Verwicklung in die "Humanplasma"-Affäre für zwei Jahre gesperrt, wird in Zukunft auf freiwilliger Basis weiter im Anti-Doping-Testing Pool (International Registered Testing Pool, RTP) der World Triathlon Corporation (WTC) registriert sein.
In Abstimmung mit dem World Anti-Doping Code unterliegen jene Athleten den out-of-competition Test-Regeln und sind verpflichtet, ihre Aufenthaltsorte, sogenannte Whereabouts, im Anti-Doping Administration and Management System (ADAMS) bekanntzugeben.
Das WTC-Anti-Doping Programm umfasst u.a. die Entnahme von Blutproben nach den Richtlinien des WADA Blutpass-Programmes.
"Ich habe sofort nach der Bekanntgabe meiner Sperre die WTC kontaktiert und meine Pläne für die Rückkehr in den Profisport besprochen. Teil davon war mein Wunsch, wie bisher im Testing Pool zu bleiben”, führt Weiss aus.
Lückenlose Aufzeichnung
"Michael Weiss und die WTC waren der Meinung, dass sein Verbleib im WTC Testing Pool während seiner Sperre wichtig für die Rückkehr in den Sport ist”, so Kate Mittelstadt, WTC Director for Anti-Doping.
"Wir werden weiterhin seine Aufenthaltsorte beobachten und Tests vornehmen, und damit die lückenlose Aufzeichnung in seinem biologischen Blutpass sicherstellen.”
Der in den USA lebende Niederösterreicher gibt seine Aufenthaltsorte-Whereabouts in ADAMS seit mehreren Jahren bekannt, hat niemals einen Dopingtest verpasst und keinerlei Fehler in den ADAMS-Aufzeichnungen begangen.
Wichtiger Schritt am Weg zurück
ADAMS verpflichtet die Sportler im Vorhinein ihre jeweils aktuellen Wohn-, Nächtigungs- und Trainingsorte, Renn- und Reisepläne sowie Aufenthaltsorte untertags bekanntzugeben.
Die WTC, World Anti-Doping Agency (WADA) und United States Anti-Doping Agency (USADA) haben jederzeit Zugriff auf diese ADAMS-Daten und können ihre Mitarbeiter weltweit einsetzen, um Blut- und Urinproben zu nehmen.
In Colorado Springs wohnt Michael Weiss lediglich drei Kilometer vom USADA Hauptquartier entfernt und wird so wie bisher regelmäßig sowohl vor Ort als auch weltweit kontrolliert.
In einer Aussendung stellt Weiss klar, dass er niemals positiv getestet wurde, weder in seiner Zeit als professioneller Mountainbiker noch als Triathlet.
Die Möglichkeit im Testing Pool zu verbleiben ist für Weiss ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück in den Profisport.
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