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HöHENFLUG GEHT WEITER

Kategorie: FLOW-News

ÖLV-Team sorgt weiter für Rekorde und WM-Limits. Auch beim Meeting im Dusika-Stadion:

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Der aktuelle Erfolgslauf österreichischer Leichtathleten hat an einem ereignisreichen Wochenende im Wiener Dusika-Stadion seine Fortsetzung gefunden.

Mit zwei neuen ÖLV-Rekorden durch Beate Schrott über 60m Hürden und Ivona Dadic im Fünfkampf, einem Hallen-WM Limit von Raphael Pallitsch über 800 Meter sowie mehreren Nachwuchsrekorden und Limits für die U20-Weltmeisterschaften gab es jede Menge Grund zum Jubeln.

Wieder Rekord von Schrott

Hürdensprinterin Beate Schrott (Union St. Pölten) hat mit neuem ÖLV-Rekord von 8,02 Sekunden über 60m Hürden für eine echte Topleistung gesorgt.

Damit konnte sie nicht nur ihre eigene, erst vor einer Woche in Karlsruhe aufgestellte Rekordzeit von 8,12 Sekunden deutlich verbessern, sondern auch die viertbeste Zeit einer europäischen Sprinterin in diesem Jahr erzielen.

Die neue Rekordmarke hat sie bereits im Vorlauf hingeknallt. Im Finale unterstrich sie mit 8,07 Sekunden ihre starke Form.

Um eine Zehntel gesteigert

Im Vorfeld der Hallen-WM in Istanbul Mitte März hat sich die 23-jährige Niederösterreicherin damit in hervorragender Verfassung präsentiert.

"Als ich die 8,02 auf der Anzeigetafel gesehen habe, war das ein Wahnsinn!", jubelte sie.

"Ich war sicher, dass es noch schneller geht als vor einer Woche. Aber dass ich mich gleich um ein Zehntel steigern kann, hätte ich nicht gedacht. Heute bin ich sehr zufrieden mit meinem Lauf. Auch die 8,07 vom Finale freuen mich sehr. Die Spannung war da schon etwas weg. Aber zweimal unter 8,10 zu laufen ist eine tolle Bestätigung."

Pallitsch läuft zur Hallen-WM

Raphael Pallitsch (Laufimpuls Oggau) vergrößerte mit persönlicher Bestzeit über 800 Meter das ÖLV-Aufgebot für die Hallen-WM.

Der 22-jährige Burgenländer siegte in 1:47,94 Minuten und unterbot damit das Limit für die Hallen-WM um sechs Hundertstelsekunden.

Erst kurzfristig hat sich der Hallen-EM Teilnehmer von Paris 2011 zu einem Start über seine Spezialdistanz entschieden und mit einer starken Schlussrunde das Rennen für sich entschieden.

Damit ist Österreich neben Andreas Rapatz mit einem zweiten 800m-Läufer bei der Hallen-WM vertreten.

"... sonst geht sich das Limit nicht aus"

"Mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht. Es war die richtige Entscheidung hier zu starten", freute er sich.

"Das Tempo was auf den ersten 400 Meter sehr schnell. Dann ist ein Slowene nach vor gegangen und es wurde langsamer. Hier hab ich gespürt: 'Du musst was machen, sonst geht es sich mit dem Limit nicht aus!'"

"Also habe ich auf der letzten Runde attackiet und voll durchgezogen. Jetzt bin ich dort, wo ich hin wollte. Vor allem freut mich meine Konstanz, weil ich heuer drei gute Rennen gelaufen bin."


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