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Kategorie: FLOW-News

Der Leichathletik-Sommer nimmt Fahrt auf: Wie die Pläne der ÖLV-Asse bis zur WM aussehen!

Schrott

Nach der Saison der großen Frühlingsmarathons nähern sich die Stadion-Leichtathletik und der Berglauf ihren Wettkampfhöhepunkten.

Internationales Highlight sind die IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften von 10. bis 18. August in Moskau.

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Dazu stehen mehrere österreichische Meetings und Titelkämpfe sowie internationale Nachwuchsmeisterschaften am Programm.

Mission Moskau beginnt

Für die ÖLV-Topathleten steht die Saison im Zeichen der „Mission Moskau“. Die Weltmeisterschaften in Russland sind das weltweit größte Sportereignis des Jahres.

Olympiafinalistin Beate Schrott liegt gut in der Vorbereitung auf ihren Saisonstart. Als WM-Limit über die 100m Hürden muss sie 13,10 Sekunden unterbieten, was bei normalem Saisonverlauf keine Schwierigkeit darstellen sollte.

„Es ist alles super verlaufen. Momentan trainiere ich sehr gut“, sagt sie.

Voller Terminkalender

Am 25. Mai wird Schrott im deutschen Weinheim  ihr erstes Rennen über die 100m Hürden bestreiten. Fünf Tage danach tritt sie beim Liese Prokop Memorial in St. Pölten vor heimischem Publikum an.

Fix geplant hat sie einen Antritt bei der Team-EM in Kaunas, ebenso ein Rennen am 27. Juni beim IAAF World Challenge Meeting in Ostrava. Danach konzentriert sich die Medizinstudentin auf ihre letzte Jahres-Abschlussprüfung an der Uni, ehe sie den Fokus auf die Universiade in Kazan (12. bis 17. Juli) und die WM in Moskau richtet.

Auch der eine oder andere Start in der hochkarätigen Diamond League sollte für die 25-jährige Niederösterreicherin möglich werden.

Nach der hervorragenden Olympiasaison 2012 hat sie gute Karten dafür, konkrete Vereinbarungen müssen aber erst getroffen werden.

"Zeit schreckt mich nicht"

1500m Läufer Andreas Vojta hat mit persönlicher Bestleistung von 29:08 Minuten im 10km Straßenlauf am 21. April in Korschenbroich, Deutschland, bereits seine guten Ausdauerfähigkeiten unterstrichen.

An diesem Mittwoch, 15. Mai, startet er ebenso wie weitere österreichische Mittel- und Langstreckler (Jennifer Wenth, Lisa-Maria Leutner, Lukas Pallitsch, Christian Steinhammer, Christoph Sander …) in Koblenz über 5000 Meter und nähert sich damit von oben seiner Spezialdisziplin an.

Für den 31. Mai hat er in Dessau den ersten Start über 1500 Meter geplant. Eine Zeit von 3:37,00 Minuten muss er zur WM-Qualifikation schaffen. Diese Marke ist eine Sekunde schneller als es das Olympialimit für London war und 0,82 Sekunden unter Vojtas Bestleistung.

„Ich muss mich steigern, aber die geforderte Zeit schreckt mich nicht. In diese Richtung sollte ich mich verbessern“, sagt er.

Über 800 Meter hat Vojta Starts am 4. Juni in Velenje und am 15. Juni bei der Salzburger Leichtathletik-Gala in Rif geplant. Weitere Rennen über die 1500 Meter müssen erst fixiert werden.

Drastische Limitverschärfung

Diskuswerfer Gerhard Mayer hat mit 61,21 Meter bereits eine gute Saisonbestmarke stehen, muss sich aber noch deutlich verbessern.

64,00 Meter lautet für ihn das WM-Limit – ein Meter weiter als er zur Olympia-Qualifikation werfen musste. Diese Weite ist für den ÖLV-Rekordler (65,24 Meter) nicht außer Reichweite, aber sie bedeutet auf diesem Niveau eine große Limitverschärfung.

Am 25. Mai startet er bei den Halle’schen Werfertagen in Halle an der Saale gegen internationale Konkurrenz. Weitere Meetings wird er ohne großen Reiseaufwand und abhängig von guten Witterungsbedingungen bestreiten.

Dadic verzichtet auf Götzis

Zehnkämpfer Dominik Distelberger ist voll auf Kurs für seinen Start beim Hypo-Meeting in Götzis. Am 25. und 26. Mai peilt er eine Verbesserung seiner Bestmarke von 7840 Punkten an. Für die WM-Teilnahme in Moskau müsste er zum ersten Mal die 8000 Punkte Marke knacken.

Siebenkampf-Olympiateilnehmerin Ivona Dadic hat für Götzis wie berichtet abgesagt, will danach aber mit Starts in Einzeldisziplinen, auch in Österreich, wieder ins Wettkampfgeschehen einsteigen.

Ziel der 19-Jährigen ist zunächst die U23-EM in Tampere. Danach könnte auch die WM-Teilnahme in Moskau ein Thema werden.

Jagd auf die WM-Limits

EM-Teilnehmer Brenton Rowe wird Anfang Juni von Australien nach Europa kommen und will über 5000 Meter das WM-Limit von 13:20 Minuten angreifen.

Anfang April ist er in Melbourne 13:38,84 Minuten gelaufen, sodass eine klare Steigerung nötig ist. Das Limit für die Universiade hat er damit jedoch bereits erbracht. Ein Start bei der Team-EM ist fix eingeplant.

800m-Läufer Andreas Rapatz startet am 18. Mai in München mit einem 400m-Rennen in die Saison. In seiner Spezialdisziplin hat er derzeit Rennen in Velenje am 4. Juni, in Regensburg am 8. Juni sowie bei der Salzburger Leichtathletik-Gala am 15. Juni geplant.

Um bei der WM dabei zu sein, müsste er 1:46,20 Minuten schaffen und damit auch den ÖLV-Rekord von Michael Wildner von 1:46,21 Minuten unterbieten. „Das sollte möglich sein, ist aber nicht easy. Ich habe zwar immer wieder leichte Probleme im Zehengelenk, aber ich kann zu 90% mein Training machen“, so Rapatz.

Wenn er seine starken Hallenleistungen (1:46,65 Minuten) auch ins Freie übertragen kann, hat er durchaus Chancen aufs WM-Limit.

Marathon-Asse verzichten auf WM

Ein Konkurrent bzw. Motivator über die 800 Meter aus den jüngsten Saisonen wird leider fehlen.

Raphael Pallitsch, der im Vorjahr mit 1:46,67 Minuten knapp ans Olympia-Limit herangelaufen ist, laboriert an einer Zehenverletzung und darf erst für 2014 wieder im Renngeschehen erwartet werden.

Für die Marathon-Olympiateilnehmer Andrea Mayr und Günther Weidlinger ist die WM in Moskau kein Thema.

Turnusärztin Mayr hat sich den Berglauf als Saisonziel gesetzt. Höhepunkt ist für sie die Berglauf-EM am 6. Juli in Bulgarien. Günther Weidlinger bereitet sich auf einen Herbstmarathon vor.

Zahlreiche Events in Österreich

Mehrere weitere Events sorgen für einen dichten und attraktiven Leichtathletiksommer.

Die Austrian Top Meetings in St. Pölten (30. Mai), Ried (14. Juni) und Salzburg (15. Juni) lassen österreichische Asse vor eigenem Publikum gegen internationale Konkurrenz starten.

Bei den Staatsmeisterschaften am 26. und 27. Juli in Feldkirch-Gisingen sind alle Topathleten und viele Nachwuchshoffnungen am Start.

Diese Titelkämpfe sind zugleich die letzte Möglichkeit, ein WM-Limit für Moskau zu erbringen. Nach der WM werden die Gugl Games am 26. August in Linz mit Spitzenleichtathletik begeistern.


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