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INSIDE TRAINING: OPTIMALE FAHRTECHNIK

Kategorie: FLOW-News

Lerne jetzt Schritt für Schritt "Rad zu fahren". BASIC Tipps

Becken nach hinten, Arme strecken, Kurbel waagrecht

Becken nach hinten, Arme strecken, Kurbel waagrecht

Variation - Vorderbremse oder Hinterbremse benützen

Variation - Vorderbremse oder Hinterbremse benützen

Tritt beispielsweise das rechte Bein, drückt (zieht) man den Lenker mit dem linken (rechten) Arm zur linken Seite.

Tritt beispielsweise das rechte Bein, drückt (zieht) man den Lenker mit dem linken (rechten) Arm zur linken Seite.

Versucht allzu große Schlangenlinien zu vermeiden. Das Rad wird unter euch hin und her geneigt, sollte aber weiter geradeaus fahren.

Versucht allzu große Schlangenlinien zu vermeiden. Das Rad wird unter euch hin und her geneigt, sollte aber weiter geradeaus fahren.

Das kurvenäußere Bein steht gestreckt mit vollem Gewicht auf dem Pedal, um möglichst viel Grip auf beide Reifen zu bringen. Zudem kann so das innere Pedal nicht aufsetzen.

Das kurvenäußere Bein steht gestreckt mit vollem Gewicht auf dem Pedal, um möglichst viel Grip auf beide Reifen zu bringen. Zudem kann so das innere Pedal nicht aufsetzen.

Der Blick gibt die Richtung vor – wer Kurvenausgangs in den Graben blickt, wird auch dorthin abbiegen.

Der Blick gibt die Richtung vor – wer Kurvenausgangs in den Graben blickt, wird auch dorthin abbiegen.

Ähnlich wie im Schwimm- und Laufsport sollte auch im Radsport das Techniktraining nicht vernachlässigt werden. Es lässt sich gut an Stelle oder im Rahmen einer regenerativen Ausfahrt ins Training integrieren. Mehr Vertrauen ins Gefährt bedeutet mehr Sicherheit, höhere Geschwindigkeit, Kraft- sowie Zeitersparnis.

Schritt für Schritt werdet Ihr aufhören „mit dem Rad zu fahren“ und beginnen „Rad zu fahren“. Die folgenden Übungen beinhalten fahrdynamische wie koordinative Elemente und können mit fortschreitenden Fähigkeiten auch gesteigert werden.

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In der heutigen Ausgabe von "Inside Training" erklärt dir unser Radexperte Max Renko die Basics im Radtechniktraining.

 

Die BASIC Tipps:

Die Kontaktfläche eurer Reifen ist nicht viel größer als eine Briefmarke. Wie man bei der Tour de France sieht, reicht dies aus, um Alpenpässe mit Geschwindigkeiten jenseits von 80 km/h hinabzudüsen – wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet:

 

1. Eure Fahrlinie folgt stets eurem Blick

2. Das Körpergewicht entsprechend den Anforderungen verlagern.

3. Die Vorderbremse alleine erbringt rund 80% der gesamten Bremsleistung. Ein blockierendes Hinterrad bremst daher nur gering und   macht das Fahren zudem sehr instabil.

4. Ein Reifen, auf den Bremskräfte wirken, kann nur bedingt gleichzeitig auch Seitenkräfte übertragen. Daher VOR dem Scheitelpunkt   bremsen und während des Durchfahrens lediglich die Geschwindigkeit halten

5. Geschmeidig bleiben, Arme in den Ellbogen leicht beugen.

6. Unverkrampft sein - findet euren Flow!

 

1. BREMSEN: Scharf anbremsen/bergab bremsen

Besonders beim Zeitfahrrad liegt der Lenker häufig recht tief, daher sollte man das Körpergewicht nach hinten zu verlagern, um Überschlagsgefühle zu vermeiden. Zudem bekommt das Hinterrad zusätzlichen Grip.

 

1. Becken nach hinten, Arme strecken, Kurbel waagrecht

2. Vorne wirkt die meiste Bremskraft, hinten kontrolliert mitbremsen

Tipp: Kontrolliertes Mitbremsen am Hinterrad stabilisiert das Bike zusätzlich

 

 2. Wiegetritt fahren 

Bei Antritten oder um andere Muskelgruppen zu belasten, kann man phasenweise aufstehen und in den Wiegetritt gehen. Das Rad pendelt hierbei seitlich hin und her, man „drückt“ es quasi gegen das tretende Bein.

 

1. Tritt beispielsweise das rechte Bein, drückt (zieht) man den Lenker mit dem linken (rechten) Arm zur linken Seite.

2. Bevor man vom sitzenden zum stehenden Fahren übergeht, sollte man außerdem zwei Gängen härter schalten.

3. Versucht allzu große Schlangenlinien zu vermeiden. Das Rad wird unter euch hin und her geneigt, sollte aber weiter geradeaus fahren.

 

3. Kurventechnik

Hier ist Grip gefragt – je mehr Ihr davon habt, desto schneller könnt Ihr die Kurve durchfahren und spart euch in Folge jedes Mal Energie beim erneuten Antreten.

 

1. Das kurvenäußere Bein steht gestreckt mit vollem Gewicht auf dem Pedal, um möglichst viel Grip auf beide Reifen zu bringen.    Zudem kann so das innere Pedal nicht aufsetzen.

2. Der kurveninnere Arm ist gestreckt - aber niemals DURCHgestreckt! Ihr wollt ja schließlich noch leicht mitfedern können.

3. Besonders bei schnellen Kurvenkombinationen oder engen Kurven drückt man das Rad förmlich in die Kurve.

4. Bereits vor dem Scheitelpunkt abbremsen. Die Kurve selbst wird mit konstanter Geschwindigkeit genommen, daher wird bergab nur   minimal mitgebremst. Nach dem Durchfahren des Scheitelpunkts kann man die Bremsen wieder aufmachen und Speed aufnehmen.

5. Der Blick gibt die Richtung vor – wer Kurvenausgangs in den Graben blickt, wird auch dorthin abbiegen.

6. Linie: außen – innen – außen


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