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Kategorie: FLOW-Talk

Heftig fallen die Reaktionen auf das Armstrong-Geständnis bei Talk-Queen Oprah aus.

Lance

Nach dem Doping-Geständnis von Lance Armstrong bei Talk-Queen Oprah Winfrey - die FLOW-NEWS haben hier berichtet -meldet sich nun natürlich die Sportwelt zu Wort.

Von Usada-Chef Travis Tygart über zahlreiche Doping-Jäger bis hin zu prominenten Namen aus dem Radsport.

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Auch Novak Djokovic, die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste, macht seinem Ärger Luft.

Hier die gesammelten Reaktionen auf die "Beichte" des gefallenen Rad-Superstars.

 

Travis Tygart (Chef der US-Anti-Doping-Agentur): "Das war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Armstrong hat endlich zugegeben, dass seine Radsport-Karriere aus einer kraftvollen Kombination aus Doping und Betrug bestand. Wenn er es ernst meint mit dem Wunsch, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, muss er unter Eid ein vollständiges Geständnis seiner Doping-Aktivitäten ablegen."

Livestrong (von Armstrong gegründete Krebshilfe-Stiftung): "Wir sind enttäuscht angesichts der Nachricht, dass Lance Armstrong während und nach seiner Rad-Karriere die Menschen getäuscht hat, uns eingeschlossen. Aber mitten in dieser Welle der Enttäuschung sind wir Lance auch dankbar, für seine Hingabe und den Geist, den er eingebracht hat, um Krebspatienten zu helfen. Lance hat sich bei uns entschuldigt und wir haben die Entschuldigung angenommen."

Pat McQuaid (Präsident des Radsport-Weltverbandes): "Armstrongs Entscheidung, sich der Vergangenheit zu stellen, ist ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg, den Schaden wieder gut zu machen, den er verursacht hat. Armstrong hat bestätigt, dass es keine Verschwörung und keine Absprachen zwischen ihm und der UCI gegeben hat. Armstrong hat auch gesagt, dass der Radsport heute ein anderer als noch vor zehn Jahren ist."

Werner Franke (Doping-Jäger und Molekularbiologe): "Das war ein Minimal-Geständnis! Ich glaube dem grundsätzlich gar nichts. Er tut nur das, was nötig ist, um die eine oder andere seiner Millionen noch behalten zu dürfen.“

John Fahey (Chef Welt-Anti-Doping-Agentur): "Er hat keine Namen genannt, hat nicht verraten, wer ihn (mit Dopingmitteln) versorgt hatte, welche Funktionäre involviert waren. Falls er auf Erlösung aus war, war er nicht erfolgreich."

Jens Voigt (Radprofi und Ex-Teamkollege): "Nach der Anklage der Usada war klar, in welche Richtung das Gespräch gehen würde. Die Leute mögen Geständnisse, aber es wird für Lance sicher noch ein langer Weg. Ich habe gegen ihn nur ein, zwei Rennen verloren – das war nicht schlimm. Aber es gibt sicher andere, die haben viel mehr unter ihm gelitten. Da wird noch mehr nötig sein, als ein kurzes Sorry über den Bildschirm."

Novak Djokovic (Tennis-Weltranglistenerster): "Es wäre lächerlich gewesen, zu leugnen, weil es tausende Beweise gegeben hat. Es ist eine Schande für den Sport, dass es Athleten wie ihn gibt. Er hat den Sport verraten. Er hat viele Menschen mit seiner Karriere, seiner Geschichte verraten. Er verdient es zu leiden. Wie so viele Menschen habe ich das Vertrauen in den Radsport verloren. Die Tennisspieler gehören zu den saubersten Athleten. Es stört mich nicht, 10, 20 oder 30 Mal pro Jahr getestet zu werden. Wenn es für alle gleich ist, passt das."

Laurent Jalabert (Ex-Radprofi): "Das ist kein komplettes Geständnis. Wenn Armstrong etwas macht, geschieht das aus Berechnung. Ich frage mich, ob dieses Geständnis nicht eine Taktik ist. Er hat vielleicht Projekte, will etwas machen, das ihm am Herzen liegt. Wurde er geschützt, wurde er so kontrolliert wie die anderen? Ich habe nicht geglaubt, dass er eines Tages gesteht. Das war sicher nicht die letzte Etappe."

Jörg Jaksche (Doping-geständiger Ex-Radprofi): "Armstrong hat keine Reue gezeigt. Das war die Pflichtaufgabe, um sein Image aufzupolieren. Vielleicht hat er so viel Geld bekommen, wie er im Prozess gegen sein ehemaliges US-Postal-Team angeboten hat (5 Mio. Dollar, Anm.)."

Rolf Aldag (Manager Omega-QuickStep und Ex-Doping-Sünder): "Das war der erste Teil, morgen kommt der zweite und hoffentlich bald der dritte, nicht öffentliche, vor der Polizei, der Justiz, der USADA oder WADA. Das Allerschwierigste ist das Zugeben - ich weiß, wovon ich rede."

 

Alle Infos und die besten Sager des Interviews findest du hier in den FLOW-NEWS! >>>


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